Erste Details

Zug-Entgleisung mit 20 Fahrgästen: ÖBB verraten Grund für Unfall

Einsatzkräfte beim entgleisten Zug.
© DOKU-NÖ
Beim Unfall in Purgstall verdichten sich die Ermittlungshinweise auf einen folgenschweren Fehler im Betriebsablauf.
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Der Zugunfall auf der Erlauftalbahn beschäftigt weiterhin die Ermittler. Knapp drei Wochen nach der Entgleisung eines Regionalzuges liegen nun erste Ergebnisse vor. Demnach dürfte eine wichtige Sicherheitsvorschrift nicht eingehalten worden sein. Konkret wurde "die Überprüfung der richtigen Weichenstellung bei der Verschubfahrt verabsäumt", wird ÖBB-Sprecher Christopher Seif in den NÖN zitiert. Daraufhin entgleiste das aus Wieselburg kommende Gefährt kurz vor dem Bahnhof Purgstall.

Der Vorfall ereignete sich am 17. September in den frühen Morgenstunden. Für die 20 Fahrgäste an Bord blieb der Schreck glücklicherweise ohne Folgen. Sie mussten zwar aus dem Zug gebracht werden, Verletzte gab es allerdings keine. Die ÖBB betonten, dass die Untersuchungsergebnisse lediglich einen ersten Zwischenstand darstellen, die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang seien weiterhin am Laufen.

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