Die 41-Jährige arbeitet für Notruf NÖ im Stützpunkt Zwettl und im Homeoffice. Wer die 144 wählt, hört vielleicht ihre Stimme. Bei der Preisverleihung war sie „völlig überwältigt", als sie als Siegerin auf die Bühne geholt wurde.
Die Jury lobt, wie sie Menschen in Extremsituationen mit Ruhe und Klarheit durchs Gespräch führt. „Ich schaffe es, dass die Anrufer ihre Panikschwelle überwinden", sagt Obermaier, die seit 21 Jahren dabei ist.
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Pionierin im Homeoffice
Die gelernte Einzelhandelskauffrau kam über den Samariterbund zum Notruf. Ab 2017 disponierte sie von Tirol aus im Homeoffice, auf dieses Modell griff Notruf NÖ in der Pandemie zurück. Heute lebt sie mit ihrem sechsjährigen Sohn wieder in Arbesbach.
Den Kopf frei bekommt die Alleinerziehende mit Rennrad, Mountainbike und Laufen. So steht sie Zehn-Stunden-Dienste durch. Der Titel ging in sechs Jahren schon viermal nach Niederösterreich.
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