Hitzewellen, Trockenheit oder Hochwasser können Standorte lahmlegen und Lieferketten kappen. Deshalb haben Land NÖ und Wirtschaftskammer seit Mitte September die Ökologische Betriebsberatung um das Thema Klimawandelanpassung erweitert. Betriebe erkennen damit ihre Risiken und entwickeln gefördert konkrete Schutzmaßnahmen.
„Wer rechtzeitig vorsorgt, schützt Betriebe, Arbeitsplätze und unsere Gemeinden", betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP). „Wer seine Risiken kennt, vermeidet Schäden und Ausfallzeiten", sagt WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker. LH-Stv. Stephan Pernkopf (ÖVP) investiert massiv in die Wasserversorgung und unterstützt Unternehmen und Gemeinden bei wirksamen Maßnahmen.
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Check statt Chaos
Zuerst kommt der Risiko-Check: Fachleute prüfen Standort, Gebäude, Mitarbeiter und Lieferketten auf Gefahren durch Hitze, Hagel oder Hochwasser. Bis zu acht Beratungsstunden sind zu 100 Prozent gefördert (110 Euro pro Stunde, exklusive Umsatzsteuer).
Wer tiefer einsteigen will, nutzt die Schwerpunktberatung mit Klimarisikoanalyse oder etwa einem Hitzeschutzplan. Gefördert werden bis zu 20 Stunden mit maximal 55 Euro pro Stunde, exklusive Umsatzsteuer.
Riesige Nachfrage
Die Beratung baut auf einem Erfolgsmodell auf: 2025 gab es 478 Beratungen mit 815.000 Euro Förderung. Die Maßnahmen reichen von Begrünung und Verschattung bis zum Hochwasserschutz und passen oft zu ohnehin geplanten Sanierungen.
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