Dramatische Minuten
Hier spricht der Flydubai-Pilot erstmals
Im dramatischen Fall des Flydubai-Fluges werden immer mehr Details bekannt. Der indische Pilot Smit Machchhar entging im Cockpit nur knapp dem Tod, als sein eigener Co-Pilot plötzlich auf ihn einstach.
"Konnte nicht zulassen, dass.."
Jetzt spricht der schwer verletzte Pilot in einem emotionalen Videotelefonat mit Indiens Premierminister Narendra Modi über seine unglaubliche Tat: "Ich habe natürlich um mein eigenes Leben gekämpft, aber gleichzeitig wusste ich, dass ich nicht zulassen konnte, dass alle anderen sterben!"
Mit letzter Kraft und schwer verletzt am Boden liegend schleppte sich Machchhar zur Cockpit-Tür, um sie von innen zu öffnen. Nur dadurch konnten Passagiere und Crew die Maschine vor dem Absturz retten und den Amok-Flieger überwältigen.
Auf dem Flydubai-Flug nach Tel Aviv war der Co-Pilot plötzlich mit einem Messer auf Kapitän Smit Machchhar los. Während die Boeing im Cockpit-Kampf über 5.200 Meter im Todes-Sturzflug absackte, schaffte es der schwer verletzte Pilot mit letzter Kraft, die verriegelte Tür von innen zu öffnen. Mutige Passagiere stürmten sofort herein, überwältigten den Amok-Flieger und beendeten die Attacke.
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10.000 Israelis stecken fest
Isralische Medien berichten, dass mehr als 10.000 Israelis aktuell in den Vereinigten Arabischen Emiraten feststecken. Denn die Linie El Al verschiebt die Rückholflüge für Flydubai-Passagiere. Die Emirate hatten nämlich die Landeerlaubnis für die Passagiere zurückgenommen. Details dazu sind noch nicht bekannt.
Verbindungen zum Iran?
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sprach nach dem Gewaltflug davon, dass der Copilot wohl islamistisch indoktriniert worden ist. Angeblich solle sich auch bald aufklären, ob der Pilot Verbindungen zum Iran habe, sagte Netanjahu gegenüber dem Sender Fox News.
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