Heute tagt Krisenstab

Schon 80 Tote in China: Neuer Coronavirus-Verdacht in Wien

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2744 Erkrankungen und mehr als doppelt so viele Verdachtsfälle in China. Auch in Wien gibt es einen neuen Verdachtsfall.
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Die Zahl der Toten durch die neuartige Lungenkrankheit in China ist bis Montag um 24 auf 80 gestiegen. Innerhalb eines Tages kletterte die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem neuen Coronavirus um mehr als 700 auf 2744, wie das Staatsfernsehen unter Berufung auf die Behörden berichtete. In Wien gab es indes einen weiteren Verdachtsfall, nachdem sich ein erster nicht bestätigt hatte.

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Das Innenministerium beruft am Montag einen Einsatzstab ein, um über die weitere Vorgehensweise zu beraten. Insgesamt sind daran fünf Ministerien beteiligt. "Das ist eine Gruppe, die in Krisensituationen oder wenn Krisen entstehen könnten, zusammenkommt", sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober. "Falls es einen Fall gibt, wollen wir in allen Bereichen bestens vorbereitet sein." Zu derartigen Lagebesprechungen komme es relativ häufig. Am Montag sollen daraus auch Handlungsempfehlungen resultieren.

In China selbst sind bisher keine Österreicher von dem Coronavirus "akut betroffen". In der besonders betroffenen Region Hubei leben laut Außenministerium keine Auslandsösterreicher, die Stadt Wuhan sei keine Touristenregion. In Gesamt-China halten sich derzeit rund 3.000 Österreicher auf - sowohl Auslandsösterreicher als auch Touristen

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