Augengesundheit
8. Oktober: Welttag des Sehens
Am 8. Oktober steht beim Welttag des Sehens die Augengesundheit weltweit im Mittelpunkt. Denn 80 Prozent aller Sinneseindrücke in unserem Leben werden durch die Augen aufgenommen, daher ist die Augengesundheit nicht nur im Alter ein wertvolles Gut. Der Aktionstag "World Sight Day" entstand auf Initiative der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der International Agency for the Prevention of Blindness (IAPB). Ziel ist es, auf vermeidbare Sehverluste aufmerksam zu machen und die Bedeutung von Vorsorge und frühzeitiger Erkennung zu unterstreichen. Denn Millionen Menschen leben mit Sehbeeinträchtigungen, die bei rechtzeitiger Diagnose und Behandlung verhindert werden könnten. 2026 trägt der Welttag das Motto "Love Your Eyes". Im Fokus stehen Augengesundheit, vermeidbare Erblindung sowie die Lebensrealität sehbehinderter und blinder Menschen.
Gut sehen mit Vorsorge
Rund um den Welttag des Sehens finden hierzulande verschiedenste Aktionen statt – von kostenlosen Sehtests über Aufklärungskampagnen bis zu Vorträgen in Schulen, Senioreneinrichtungen oder Betrieben. "Der Welttag des Sehens ist für uns bei sehen!wutscher als österreichisches Familienunternehmen ein wichtiger Anlass, um das Bewusstsein für gutes Sehen zu stärken. Es bedeutet Lebensqualität, Sicherheit, Bildungschancen für Kinder und gesellschaftliche Teilhabe. Da ein Großteil der Sehbeeinträchtigungen durch richtige optische Versorgung oder rechtzeitige Vorsorge vermieden oder behoben werden könnte, erinnern wir an regelmäßige Sehtests und Kontrolltermine beim Augenarzt", erklären die beiden Geschäftsführer von sehen!wutscher Alexandra Wutscher-Hold und Fritz Wutscher jr. Der führende Optiker sehen!wutscher sieht seine Kernaufgabe darin, die Augengesundheit hierzulande nachhaltig zu fördern und modernste Sehberatung für jede Generation zugänglich zu machen. Von der Früherkennung schleichender Fehlsichtigkeiten bis hin zur Vorbeugung von Myopie (Kurzsichtigkeit) bei Kindern setzen wir dabei auf Präzision und persönliche Begleitung.
Junge Menschen besonders oft am Smartphone
Rund 410.000 Studierende starten hierzulande ins Wintersemester – und damit für viele in einen Alltag, der von Laptop, Tablet und Smartphone geprägt ist. Vorlesungsunterlagen werden am Bildschirm gelesen, für Seminararbeiten wird online recherchiert und auch die Prüfungsvorbereitung findet zunehmend digital statt. Dazu kommt die private Nutzung des Smartphones. Anlässlich des Welttags des Sehens am
8. Oktober rückt deshalb die Augengesundheit junger Menschen verstärkt in den Fokus.
Wie intensiv digitale Geräte den Alltag bestimmen, zeigt eine österreichische Vergleichsstudie: Unter den unter 25-Jährigen ist die Wahrscheinlichkeit, täglich mindestens drei Stunden auf das Smartphone zu schauen, höher als in jeder anderen untersuchten Altersgruppe. Für Studierende summiert sich die Bildschirmzeit zusätzlich durch den digitalen Studienalltag. Laptop und Tablet gehören in Lehrveranstaltungen ebenso selbstverständlich dazu wie bei Recherchen, beim Lernen oder beim Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten. Welche langfristigen Auswirkungen diese Veränderungen auf die Augengesundheit haben, ist laut den vorliegenden Informationen noch nicht in allen Bereichen abschließend geklärt. Bekannt ist allerdings, dass längeres Arbeiten am Bildschirm die Augen vorübergehend belasten kann. Ein Grund dafür liegt ausgerechnet in einer normalerweise völlig unbewussten Bewegung: dem Blinzeln. Wer konzentriert auf Laptop, Tablet oder Smartphone blickt, blinzelt häufig seltener und teilweise auch unvollständig. Dadurch wird die Augenoberfläche weniger regelmäßig befeuchtet. Die intensive Bildschirmarbeit kann die Augen damit zunehmend beanspruchen. Auch Kopfschmerzen können als Folge auftreten. Gerade weil digitale Geräte aus dem Alltag kaum mehr wegzudenken sind, gewinnt damit die Frage an Bedeutung, wie den Augen auch in jungen Jahren ausreichend Aufmerksamkeit geschenkt werden kann.
Nicht erst bei Beschwerden reagieren: 5 praktische Tipps zur Vorsorge
Augengesundheit wird häufig erst dann zum Thema, wenn Betroffene eine Veränderung ihrer Sehleistung feststellen oder bereits Beschwerden auftreten. Doch nicht jede Auffälligkeit macht sich sofort bemerkbar. Der World Sight Day, der heuer am 8. Oktober stattfindet, soll darauf aufmerksam machen, den Augen nicht erst bei Problemen Beachtung zu schenken. Gesunde Augen:
- Sehkraft kontrollieren: Regelmäßige Sehtests können Veränderungen frühzeitig sichtbar machen.
- Gutes Licht: Beim Lesen und Arbeiten auf ausreichende Beleuchtung achten, um die Augen weniger zu beanspruchen.
- Bildschirmpausen: Nach der 20–20–20-Regel alle 20 Minuten für 20 Sekunden rund 6 Meter in die Ferne schauen.
- UV-Schutz: Eine hochwertige Sonnenbrille schützt die Augen vor UV-Strahlung.
- Veränderungen ernst nehmen: Bei nachlassender Sehleistung oder neuen Sehproblemen rechtzeitig eine fachliche Abklärung suchen. Der internationale Aktionstag bietet damit auch einen Anlass, sich mit der eigenen Sehleistung und Augengesundheit auseinanderzusetzen.
Vorsorge zählt
Der Fachoptiker Pearle erklärt vor diesem Hintergrund den gesamten Oktober zum "Monat des Sehens": "Gutes Sehen wird gerade in jungen Jahren oft als selbstverständlich wahrgenommen. Smartphone, Laptop und Tablet prägen jedoch zunehmend unseren Alltag. Mit dem Monat des Sehens möchten wir das Bewusstsein für Augengesundheit stärken und junge Menschen motivieren, ihren Augen regelmäßig Aufmerksamkeit zu schenken", erklärt Marcin Szpil, Geschäftsführer Pearle Österreich. Das Unternehmen will damit insbesondere jüngere Menschen dafür sensibilisieren, ihre Augen frühzeitig und regelmäßig kontrollieren zu lassen.
25 Minuten für einen Augen-Check
Sehanalyse. Im Rahmen der Initiative bietet Pearle ab sofort in zehn österreichischen Filialen Augen-Check-ups an. Diese dauern rund 25 Minuten und umfassen einen Sehtest, eine Messung des Augeninnendrucks sowie einen Netzhaut-Scan.
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden