Umfrage-Hammer

Rekordtief für Merz

Bundeskanzler Friedrich Merz
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Bundeskanzler Friedrich Merz hat im ARD-Deutschlandtrend den niedrigsten Zufriedenheitswert erreicht, den das Institut Infratest dimap seit Beginn der Erhebung im Jahr 1997 für einen Kanzler gemessen hat: Nur noch zehn Prozent der Wahlberechtigten geben an, mit seiner Arbeit zufrieden oder sehr zufrieden zu sein.
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88 Prozent äußern sich in der neuen Studie weniger oder gar nicht zufrieden, berichtet die WELT. Anfang September lag der Wert für die Zustimmung noch bei 13 Prozent. Für die repräsentative Umfrage befragte Infratest dimap zwischen dem 28. und 30. September 1303 Wahlberechtigte telefonisch und online. Die statistische Schwankungsbreite beträgt bei einem Wert von zehn Prozent rund zwei Prozentpunkte.

Gute Werte für Pistorius

Auch die schwarz-rote Bundesregierung kommt auf einen historischen Tiefstand. Mit der Arbeit des Kabinetts aus Union und SPD sind ebenfalls nur zehn Prozent zufrieden oder sehr zufrieden, 89 Prozent äußern sich weniger oder gar nicht zufrieden.

Deutlich besser schneiden einzelne Ressortchefs ab. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) erreicht 50 Prozent Zufriedenheit. Außenminister Johann Wadephul (CDU) kommt auf 34 Prozent, Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) auf 27 Prozent. Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) liegt bei 20 Prozent, Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) bei 17 Prozent. Die Welt nennt für Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) einen Wert von 18 Prozent.

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